Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz
© Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein

Erhöhte Wertgrenzen für freihändige Vergaben und beschränkte Ausschreibungen gelten ein weiters Jahr

erstellt am 1. Dezember 2017

Die entsprechende Änderung der Schleswig-Holsteinischen Vergabeverordnung (SHVgVO) tritt heute in Kraft.

Dazu erklärt Günther Stapelfeldt, Präsident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein: „Wir begrüßen diese Entscheidung des Wirtschaftsministeriums ausdrücklich. Denn diese Verlängerung kommt unseren Betrieben zugute, weil die Vergabe öffentlicher Aufträge nicht noch komplizierter wird.“ Der bürokratische Aufwand bei der Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen sei insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen enorm.

Zum Hintergrund

Nach der SHVgVO können auch in Zukunft Bauleistungen der öffentlichen Hand unterhalb eines Auftragswertes von 100.000 Euro freihändig vergeben und unterhalb eines Auftragswertes von einer Million Euro beschränkt ausgeschrieben werden.

Auch Liefer- und Dienstleistungen unterhalb eines Auftragswertes von 100.000 Euro können ohne Begründungsaufwand freihändig vergeben oder beschränkt ausgeschrieben werden. Die Fristverlängerung gilt zunächst bis zum 1. Oktober kommenden Jahres.